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Glossar
Die wichtigsten Begriffe aus Videoschnitt und Filmproduktion kurz und verständlich erklärt.
- Rohschnitt
- Die erste grobe Montage: Szenen werden in die richtige Reihenfolge gebracht, noch ohne Feinschliff bei Rhythmus, Ton und Farbe.
- Pacing
- Das Tempo eines Films. Es entsteht durch die Länge der Einstellungen, die Schnittfolge und den Einsatz von Musik und Pausen.
- J-Cut und L-Cut
- Beim J-Cut beginnt der Ton der nächsten Szene vor dem Bild, beim L-Cut läuft der Ton der vorherigen Szene über den Bildschnitt hinaus weiter.
- B-Roll
- Ergänzendes Bildmaterial, das Interviews oder Erzählungen illustriert und Schnitte im Hauptmaterial überbrückt.
- Multikamera-Schnitt
- Schnitt von Material mehrerer Kameras, die dasselbe Geschehen aufnehmen. Die Spuren werden meist über den Ton synchronisiert.
- Farbkorrektur
- Angleichung von Belichtung, Kontrast und Weissabgleich, damit Aufnahmen natürlich und untereinander konsistent wirken.
- Colour Grading
- Die gestalterische Farbgebung eines Films, die Stimmung und Look bestimmt. Sie folgt in der Regel auf die Farbkorrektur.
- Proxy
- Eine kleinere, leichter zu verarbeitende Kopie des Originalmaterials, mit der flüssiger geschnitten werden kann.
- Codec
- Verfahren zum Komprimieren und Dekomprimieren von Video- und Audiodaten, zum Beispiel H.264 oder ProRes.
- Bildrate
- Anzahl der Einzelbilder pro Sekunde, etwa 25 Bilder pro Sekunde im europäischen Fernsehstandard.
- Untertitel
- Eingeblendeter Text zu gesprochenem Wort. Sie sind in der mehrsprachigen Schweiz besonders wichtig und verbessern die Zugänglichkeit.
- Loudness
- Wahrgenommene Lautstärke eines Programms, gemessen in LUFS. Sie sorgt dafür, dass Beiträge gleichmässig laut erscheinen.
Mehr Praxis finden Sie im Blog und in unseren Lernpfaden.
